Die Rückkehr der Geldentwertung


Quelle "Manager Magazin":

"Die Preissteigerungsrate, die seit Monaten immer neue Höhen erklimmt, wird nach Meinung von Experten auch künftig weiter ansteigen. Millionen Deutsche fragen sich bereits, wie sie ihr Vermögen wirksam schützen können.

 

2,4 Prozent betrug die vom Statistischen Bundesamt angegebene offizielle Teuerungsrate zwischen September 2006 und September 2007. Der seit Monaten ansteigende Wert hat damit wieder das Niveau erreicht, auf dem er sich zuletzt vor zwei Jahren befand. Nach Meinung von Experten wird sich die Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren allerdings noch verschärfen.

 

Und damit nicht genug: In der Wahrnehmung vieler Menschen schreitet die Geldentwertung schon heute wesentlich schneller voran, als es die offizielle Berechnung glauben machen will. Die Betroffenen liegen damit wahrscheinlich nicht einmal falsch.

 

>Inflation ist eine latente ökonomische Größe, die empirisch nicht direkt erfasst werden kann", erklärt der renommierte Inflationsexperte Hans Wolfgang Brachinger von der Universität Fribourg (Schweiz) gegenüber manager-magazin.de "Der amtliche Verbraucherpreisindex (VPI) schaut aus der Perspektive des Verbrauchers auf das Inflationsphänomen.<

 

5,2 Prozent gefühlte Inflation.

 

In der Praxis kommt Brachingers IWI-Messung zu einem Ergebnis, das dem Bauchgefühl vieler Menschen näherkommt als die offizielle Messung. Im August lag der IWI beispielsweise bei 5,2 Prozent - im Vergleich zu 1,9 Prozent des VPI. "Wir beobachten seit März vergangenen Jahres, dass sich die Schere zwischen VPI und IWI wieder öffnet", sagt der Professor.

Quelle: FAZ vom 30.02.2011 Quelle: FAZ vom 30.02.2011

Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Butter: plus 43,1 Prozent; Speisequark: plus 25,9 Prozent; Vollmilch: plus 13,5 Prozent; Brötchen: plus 6,2 Prozent. In vielen Supermärkten führt der Blick auf den Kassenbon inzwischen zu ungläubigem Staunen.

 

Inflation künftig deutlich höher

All diese Gründe erklären die zurzeit zu beobachtende Geldentwertung jedoch nur zum Teil. Die wahrscheinlich wichtigste Ursache findet sich auf den weltweiten Finanzmärkten, die in den vergangenen Jahren mit Geld geradezu überflutet wurden.

 

Hintergrund: Schon Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman erkannte, dass Inflation "immer und überall ein monetäres Phänomen" ist. Seiner These zufolge besteht ein nahezu fixes Verhältnis zwischen der Geldmenge und dem Preisniveau. Die Preissteigerung wirkt dabei als Korrektiv zwischen der Geld- und der Gütermenge. Nimmt die Geldmenge zu, so bringt dies in aller Regel auch einen Anstieg der Preise mit sich.

 

Was also tun, wenn das Geld seinen Wert verliert?

 

Sofern nicht schon geschehen, in Sachwerte investieren. Denn die Geldentwertung trifft immer jene am härtesten, die ihr Vermögen bar in der Tasche haben."

 

(Quelle: Manager Magazin)

Quelle: Stiftung Warentest - wer sich nicht von uns beraten lässt, wird eine bittere Altersarmut erleben. Quelle: Stiftung Warentest - wer sich nicht von uns beraten lässt, wird eine bittere Altersarmut erleben.

"Der Staat und die Enteignung der Sparer. Weil die Inflation einer der perfidesten Formen der Enteignung der kleinen Sparer ohne Sachwerte ist." Zitat Kanzlerin Merkel am 29.11.2007 in der Financial Times

Fazit: Nutzen auch Sie unseren DWB Fachvortrag "Der Weg zum Wohlstand" - dort werden Ihnen auch das gezeigt, was Ihnen Banken und Versicherungen nicht erzählen wollen - mehr Info.